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Eintrag vom 29.05.2017

Luca Wanger gewinnt den Hungarian World Cup 2017

Am Wochenende vom 19.05. bis 21.05.2017 fand in Budapest der diesjährige Hungarian Kickboxing World Cup statt. Dem Ruf des gut organisierten Weltcup-Turniers folgten knapp 2'700 Starter aus 38 Ländern weltweit. Die weitesten Anreisen hatten dabei die Teams aus den USA, Brasilien und Guatemala. Für den Chikudo Martial Arts aus Liechtenstein gingen 6 Kämpfer auf Medaillenjagd. Mit 4 Weltcupsiegen und zwei weiteren Bronzemedaillen in den Elitekategorien konnten Liechtensteins Kickboxer die Erwartungen einmal mehr erfüllen.

Chancenlose Konkurrenz für Paulina Jarzmik
Nur vier Wochen ist es her, als Paulina Jarzmik einen phänomenalen Auftritt beim Weltcup in Innsbruck hinlegte und diesen mit 4 Triumphen vergoldete. Trotz der jüngsten Erfolge tat es ihrem Erfolgshunger keinen Abbruch und Jarzmik ging erneut in mehreren Disziplinen in den Gewichtsklassen -60 und -65 KG an den Start.

Die Chikudo-Kämpferin traf auf ihrem Weg auf namhafte Kämpferinnen und liess diese jeweils souverän hinter sich. Sowohl Anett Miskolci, ehemalige Welt- und Europameisterin, als auch die amtierende Vize-Europameisterin Petra Gremen hatten gegen Jarzmik klar das Nachsehen. Einmal mehr war ihr grosses Können gepaart mit ihrem Kampfgeist und der Souveränität der Schlüssel zum Erfolg. Auch nach den drei Weltcupsiegen in Budapest bleibt Jarzmik im Jahr 2017 noch ungeschlagen.

Eine weitere Medaille erkämpfte Patrick Pircher im Kick Light in der Kategorie -74 KG. Nach einem Freilos und einem Sieg gegen Israel musste sich Pircher im Finaleinzug dem Ukrainer Pavel Zamyatin geschlagen geben. Die Bronzemedaille war bereits die zweite Medaille auf der Weltcupbühne in diesem Jahr.

Weniger glücklich verlief das Turnier für Michael Lampert und Günther Wohlwend. Michael Lampert startete im Light Contact -84 KG und fand nur schleppend in den Kampf gegen Wojciech Wisniewski aus Polen. Lampert kämpft seit Jahresbeginn mit einer Fussverletzung und diese machte ihm auch in Budapest wieder zu schaffen. Mit 1 zu 2 nach Kampfrichterstimmen musste er sich bereits im ersten Kampf geschlagen geben.

Für Günther Wohlwend war es in diesem Jahr erst der zweite Turniereinsatz. Nach seiner Rippenverletzung an der Europameisterschaft im November kämpft er sich langsam wieder nach vorne. Den Turniereinstieg gestaltete Wohlwend erfolgreich und gewann im Pointfighting +94 KG gegen einen Gegner aus Ungarn. Im zweiten Kampf musste er sich wie schon am Weltcup in Innsbruck dem Deutschen Michael Zehentbauer mit 7 zu 9 geschlagen geben.

Luca Wanger gewinnt den Weltcup bei der Jugend
Die beiden Geschwister Leonie und Luca Wanger gingen als jüngste Teammitglieder an den Start. Beide kämpfen bei der Jugend bis 15 Jahre mit. Die 13-jährige Leonie Wanger machte bereits am Samstag den Anfang und kämpfte bei den Mädchen -65 KG im Pointfighting. Im Kampf über zwei Runden verschlief Wanger die erste Runde komplett und musste mit einem klaren 0 zu 6 Punktestand in die Rundenpause.
Nach der Pause zeigte sie ein anderes Gesicht und gewann zielstrebig Punkt für Punkt zurück. In der Verlängerung setzte sich Leonie Wanger mit 7 zu 9 durch und stand im Halbfinale. Mit Eadaoin McCrave wartete eine starke Gegnerin aus Irland, welche sich klar mit 4 zu 10 durchzusetzen wusste. Die zweite Bronze holte somit die Jüngste im Team.

Ein gegensätzliches Bild zeigte ihr Bruder Luca Wanger im Light Contact +69 KG. Kaum gab der Kampfrichter den Kampf frei, suchte Luca Wanger sein Heil in der Offensive und setzte seinen Gegner aus Ungarn unter starken Druck. Im Kampf über zwei Minuten liess Wanger nicht locker und überforderte seinen Kontrahenten. Während des ganzen Kampfes wusste er keine Antwort und musste sich dem Liechtensteiner Nachwuchskämpfer geschlagen geben.

Quelle Bericht: www.chikudo.li

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