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Eintrag vom 28.06.2019

Zwei Weltcup-Titel gehen nach Liechtenstein

In Rimini traf sich am vergangenen Wochenende die Kickbox-Elite zum letzten grossen Aufeinandertreffen vor der Turnierpause im Sommer. An drei Tagen ging es im RDS Stadium in Rimini um die begehrten Weltcup-Titel und Weltranglisten-Punkte. Liechtenstein wurde durch den Chikudo Martial Arts mit 9 Kämpfern vertreten und dabei konnten gleich 6 Podesplätze in den Elitekategorien errungen werden. Leonie Wanger und Kamilla Kis sicherten sich beim Bestfighter World Cup sogar den Turniersieg in ihren Kategorien.

Wanger und Kis holen Gold
Der Bestfighter World Cup in Rimini war auch in diesem Jahr mit knapp 2'800 Starts aus 42 Ländern top besetzt. Gegen die Konkurrenz in den Nachwuchskategorien durchzusetzen vermochten sich sowohl Leonie Wanger, als auch Kamilla Kis.  Leonie Wanger zeigte eine weitere tolle Leistung in diesem Jahr und darf erneut, wie bereits beim Weltcup in Innsbruck, den obersten Platz auf dem Treppchen in der Kategorie +65 KG einnehmen. Eine weitere Silbermedaille holte sie sich in ihrer zweiten Gewichtsklasse -65 Kilogramm der Jugend bis 15 Jahre.

Den ersten Vollerfolg an einem solch grossen Turnier durfte Kamilla Kis in Rimini feiern. Mit drei klaren und souveränen Siegen gegen Italien, Spanien und Slowenien sicherte sich die 16-jährige den Sieg im Kick Light -60 Kilogramm der Juniorinnen.

Drei Podestplätze bei den Erwachsenen

Nicht nur Liechtensteins Nachwuchs Kickboxer wussten zu überzeugen, sondern auch die Elite bei den Erwachsenen und Veteranenkategorien kämpften sich ihren Weg auf das Podium. Bei den Herren -79 KG setzte sich Sandro Frick in zwei Vorrunden durch und verlor erst im Halbfinale gegen den Vize-Europameister aus Bulgarien. Dies brachte ihm seine erste Weltcup-Medaille in Bronze ein. Ebenfalls Bronze sicherte sich die Ruggellerin Milena Büchel bei den Damen -60 KG.
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall einer Italienerin und dem Viertelfinal-Sieg gegen Österreich verlor sie den Kampf um den Finaleinzug gegen die spätere Siegerin Nesta Baxter aus Grossbritannien.

Eine weitere Silbermedaille bescherte der Auftritt vom Routinier Günther Wohlwend bei den Veteranen +40 Jahre. Nach einem Sieg gegen Slowenien unterlag er Colin O'Shaugnessy aus Irland im Finale.

Noch vor den Medaillenrängen geschlagen geben mussten sich die Athleten Jovana Prvulj, Jakob Walser, Luca Wanger und David Schuller. Gegen die sehr starke Konkurrenz hatten sie teilweise denkbar knapp das Nachsehen und schieden frühzeitig aus.

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